Oft ist es mir schon aufgefallen, aber erst neulich habe ich es wirklich registriert. Ich weiß nicht, ob es nur in meinem leben so abläuft .. aber die Erfahrungen die ich mit dem gleich folgendem Thema gemacht habe, stimmen mit denen überein, die ich bei anderen beobahten kann.
These: Man öffnet sich niemals ganz.
Sei es einer Freundin, den Eltern oder Geschwistern, oder sogar einem festen partner. Niemals kann man ganz das zeigen, was wirklich tief in einem verborgen liegt, was man selbst ist~. Wer man selbst ist.Nur man selbst kennt sich wirklich zu 100 %. Es gibt da einige Beispiele an denen ich das gern festhalten möchte:
ich weine selten. das schonmal im Vorraus ... und wenn ich weine, dann immer allein. Weine ich vor meiner Mutter, ist es mir peinlich, ich verberge mich selbst und meine Tränen. Es ist mir unangenehm, weil etwas, das ich sonst so privat gehalten habe, nun publik wird, öffentlich. natürlich, es ist nur eine andere person anwesend, aber das stellt mein tiefstes Innerstes für mich selbst bloß. Genauso ist es vor meiner Schwester. Aber da geht es um noch mehr als nur das weinen. Es geht um private Dinge, die ich sonst mit verwandten oder speziell meiner schwester nicht teile. Sobald ich dann in ein Lage komme, in der ich mir über gewisse Dinge Gedanken mache - und sie dabei ist - fühle ich mich bloßgestellt. Es gehört nicht in unsere "Beziehung".
Genauso ist es auch mit meiner eigentlich besten Freundin. Wir haben natürlich Gespräche privater Natur, und erzählen uns so gut wie alles, aber ... es gibt Dinge die sind Neuland. Ich wusste zum Beispiel nie so ganz wie sie sich in ihrem nicht ganz so guten Familienumfeld fühlt.
ich habe gemerkt, dass viele ihre wahren Gefühle gern überspielen oder total einschließen.. ich gehört dazu.
ich glaub ich hab den Faden verloren.
~Man öffnet sich nie ganz.
Man liest sich.




