Schlafe ...
Ein langer dunkler Weg liegt vor mir ... umgeben von hochgesäumten Bäumen ...
am Ende ein Licht ... ein Licht so fern dass es kaum zu sehen ist ... Blut
bedeckt den Boden und lässt mich fallen ...
Immer derselbe Traum, derselbe blutige Traum... wann hört dieser Traum auf? Es
ist ein Licht in meinem Leben erschienen , wohl wahr .. doch mein Herz kann mir
keinen rechten Weg weisen, ich bin unschlüssig, unsicher was ich tun soll ...
soll ich versuchen neues Glück zu finden? Neu zu beginnen? oder soll ich
weiterhin versuchen meine Trauer zu besiegen und warten? warten auf was? auf
den Tag an dem ich keinen Schmerz mehr spüre, an dem ich nicht mehr weinen muss
und an dem ich keine Kerze mehr entzünde?
Ein neues Licht ... jemand, der mir hilft, der für mich da ist, den ich lieben
kann ... ich will nicht wieder im Dunkel stehen, nicht wieder umherirren und
nicht wissen wo ich mein Leben wiederfinden soll ...
Ich verbringen gerne Zeit mit ihm ... ich habe beschlossen mein ganzes Herz
hineinzuwerfen, nichts falsch zu machen und nicht daran zu denken, dass auch
dieses Licht unverhofft, plötzlich und bald wieder aus meinem Leben treten kann
...
Plötzlich fühle ich mich leichter .. ich spüre den Sinn meines Lebens erneut
und versuche ihn so lange festzuhalten wie es mir nur möglich ist ...
Schlafe...Part III (Geschichte: Schlafe/Erwache) Verfasst: Sonntag, den 07. September 2008 12:20
..:Surreale:Phantasien:.. (Gedichte) Verfasst: Samstag, den 06. September 2008 21:32
..:Surreale:Phantasien:..
Irrsinn prägte meiner Gedanken Wege
..:Surreale:Phantasien der Realität:..
..:Farben und :Lichter verschwimmen:..
Wenn ich mich zu sanftem Schlafe lege.
Verworrene Träume begleiten meinen Schlaf
..:Bunte:Gestalten überkreuzen:..
..:Gestaden meiner eigenen:Welt:..
Wenn ich mich mit irrealer Phantasie bestraf’.
Verkleidete Gestalten versperren meinen Pfad
..:Waberndes:Licht in der Dunkelheit:..
..:Bewegte:Schatten..:Phantasien:..
Wenn ich mich verkrieche in meinem Gedanken-krater...
Das Ende der Ewigkeit (Gedichte) Verfasst: Samstag, den 06. September 2008 21:27
Das Ende der Ewigkeit
Ich sitze hier und weine
Und denke
nur an dich
Wie ich
hier sitz und reime
Da
überkommt es mich
Ich denk
ich möchte sterben
Denn
warten möcht’ ich nicht
Aufs Ende
aller Tage
Zu sehen
dein Gesicht..
"Die
Lebenden und die Toten
treffen
sich am Ende der Ewigkeit"
Bibel
Doch sitz
ich hier und weine
seh' vor
mir dein Gesicht,
wann mag
das End' wohl kommen?
Frag Gott,
ich weiß es nicht!
Auszug: Vampire-Story (Geschichten) Verfasst: Samstag, den 06. September 2008 21:22
Ich erwachte, also ich ein leises, röchelndes Husten hörte. Um mich herum herrschte völlige Dunkelheit.
„Hallo?“ rief ich vorsichtig, jedoch auch leicht verärgert. Hier roch es irgendwie komisch. Und was zum Teufel macht ich hier? Ich stand auf und tastete mich an der ekelhaft nasskalten Wand entlang. Da stand er plötzlich vor mir. Ja genau. Der Teufel persönlich. Er war riesengroß und hatte unglaublich breite Schulter. In seinem perfekt sitzendem Anzug sah er einfach göttlich aus, mit seinen dunklen Augen und seinem fein geschnittenem, blassen Gesicht.
„Guten Abend Lady.“ Sagte der Riese mit einer wohlklingenden, tiefen Stimme, die mich erschaudern ließ.
„Ja, schönen guten, ähm, Abend dir auch. Findest du nicht du solltest mir mal erklären was ich hier mache? Eben gerade wurde ich noch friedlich überfallen, und jetzt stehe ich hier in einem dunklen, übelriechenden und nasskalten Raum, und unterhalte mich mit einer zu groß geratenen Fledermaus. Ich habe eigentlich besseres zu tun.“ Sagte ich und redete mich mal wieder in Rage. Was fiel diesem Typ denn eigentlich ein, mich erst zu entführen und dann nichtmal den Anstand zu haben mir zu sagen wieso, und wer er überhaupt war. Also so was.
„Es tut mir sehr Leid, Lady. Ihr müsst sehr erschrocken sein. Habt ihr Durst? Natürlich habt ihr Durst. Ich bin Morgan, Morgan Lestrange. Ohne mich wäret ihr jetzt vollständig tot. Ihr wurdet überfallen, und ich war gerade zufällig.. in der Nähe. Es war die einzige Möglichkeit die mir blieb um euch zu retten.“
Ich sah ihn einfach nur durcheinander an. Was? Mich zu retten? Tot? Was zum teufel war passiert.
„Aha. Hätten sie wohl die Güte mir zu sagen wie ich hier rauskomme? Ich habs nicht so gerne in ekligen Räumen festgehalten zu werden. Und .. was soll das heißen, die letzte Möglichkeit mich zu retten? So ein Unsinn.“ Ich stampfte ungewollt mit dem Fuß auf. Was, herr gott noch mal, wollte dieser Typ von mir. Ich machte einen Versuch an ihm vorbeizugehen, aber er packte nur meinen Oberarm. „Es tut mir Leid. Ich vergaß, ihr könnt es nicht wissen. Ihr seid ein Vampir.“
So. das wars also. Seltsam. Ich fühlte mich kein bisschen anders als vorher. Nur war ich irgendwie .. tot. Ein Vampir. Wie herrlich.
Schlafe ... Part II (Geschichte: Schlafe/Erwache) Verfasst: Samstag, den 06. September 2008 20:52
Schlafe ...
Und blutig rot ist der Himmel... getaucht in das Licht der untergehenden
Sonne... ein Symbol für mein untergehendes Selbst...
Jede Nacht kommen mir erneut Gedanken von Symbolen für mein Schicksal... es ist
schwer für mich meine Vergangenheit zu verarbeiten... und jeden Tag kommen neue
Schläge hinzu, jeden Tag erneute Trauerfälle und Tränen... Schreie in der
Dunkelheit... des Nachts, wenn alles schläft und die Straßen ruhig und
verlassen daliegen, da bin ich wach, mit
schmerzender Seele, zusammengekrümmt und schwer atmend... unverstanden ist
alles was mir wiederfahren... mit jedem Versuch, dies zu verarbeiten, beginnt
ein neuer Albtraum mit dunklen Gedanken...
Langsam drehe ich mich um, um aus dem Fenster sehen zu können... eine
sternenklare Nacht... Die Sterne, so fern... wie gern wäre ich nahe bei ihnen,
und fern von all den schweren Stunden die mich auf dieser Erde jeden Tag
ereilen... Fern von allen Ketten die mich hier festhalten und denen ich mich
schweren Herzens jede Minute widmen muss seit er von mir gegangen ist...
manchmal bin ich wütend auf ihn, wütend da er Schuld an meinem Zustand, meiner
Verletzlichkeit und meiner immerwährenden Angst ist... dann muss ich wieder
weinen, weil ich an all die Momente, die schönen und guten Momente mit ihm
denken muss, und ich würde mich am liebsten jedes Mal in den tiefsten Schlaf
begeben, für die Gedanken die ich habe... Nur weiß ich einfach nicht wohin mit
meiner Trauer und der Angst...
Oberflächlich geht es mir gut, oberflächlich kann ich lächeln und allen zeigen
was für ein tapferes und starkes Mädchen ich bin... aber tief in mir verborgen
schlummert eine mächtige Welle aus Trauer, Wut, Verzweiflung Hass und...
Hoffnung... Hoffnung auf eine Besserung, Hoffnung auf jemanden in meinem Leben
der mich liebt, und der mir neues Glück schenken kann... aber mit jedem
Gedanken den ich daran verschwende, merke ich erneut, dass das gar nicht
geht... ich würde mich schrecklich fühlen... als würde ich ihn hintergehen und
das könnte ich mir selbst nicht antun... nein, ich war noch nicht so weit und
würde es wohl auch erst nach sehr langer Zeit werden...
Nachts , wenn ich es schaffe zu schlafen, rede ich oft... ich rede mir alles
von meiner zerschundenen Seele was sonst niemand hören will... was sonst jeder
verachtend von sich weist und als eine Nichtigkeit abtut...
Manchmal rede ich mit mir selbst... oder mit ihm... es hilft mir, der Realität
zu entfliehen und in meiner eigenen Welt zu leben, fernab von allem was mich
bedrückt und mir beinahe meinem Atem nimmt... ich mache alles wie er es getan
hat, ich bewege mich so und ich rede so wie er... es hilft... ein wenig...
Es hilft zu reden.. manchmal hilft es wenn ein Mensch einen gern hat und zuhört...
aber oft macht es alles nur noch viel schwerer, es holt die Tatsachen näher
heran als es einem lieb ist und öffnet einem die Augen über das, was man
eigentlich nicht sehen will .. Einfach die Augen schließen und nichts denken..
nichts fühlen, keine Trauer, keine Schmerzen mehr... aber die Welt ist viel zu
grausam...
und mit jedem Flügeschlag verliert der Vogel an Kraft...
bis er eines Tages in die roten Fluten des Meeres stürzt
und ewig ruht...






